Internat. Feedback - Aufenthaltsstatus

Im Folgenden haben wir einige Fundstellen zum Thema ausgewählt. Am Schluss der Originalzitate findet sich jeweils die Quellenangabe mit einem Link auf den Volltext, dem die Fundstelle entstammt.

 

«Der Ausschuss drängt den Vertragsstaat zu erwägen, Artikel 50 des Bundesgesetzes über Ausländerinnen und Ausländer so abzuändern, dass seine praktische Wirkung beseitigt wird, welche Migrantinnen, die Opfer ehelicher Gewalt sind, keine andere Möglichkeit lässt, als in der Ehe zu verbleiben, wenn sie ihre Aufenthaltsbewilligung behalten möchten.»

«Der Ausschuss empfiehlt, dass vor einem Entzug der Aufenthaltsbewilligung für eine gewaltbetroffene Ausländerin wie auch bei allen allfälligen Gesetzesänderungen bezüglich der Voraussetzungen für den Aufenthalt in der Schweiz zuerst die Auswirkungen auf diese Frauen genau geprüft werden.»


«Angesichts der prekären Situation von Cabarettänzerinnen ermutigt der Ausschuss den Vertragsstaat, die für sie geltenden Visabestimmungen und anderen Vorschriften auch weiterhin regelmässig zu überprüfen und die Einführung von Bestimmungen zu erwägen, die Frauen den Wechsel in andere Beschäftigungen erlauben würden.»

«ECRI empfiehlt den Behörden abermals, dafür zu sorgen, dass der Widerruf der Aufenthalserlaubnis streng geregelt und gerichtlich nachprüfbar gemacht wird. ECRI vertritt besonderders die Auffassung, dass der Entzung der Aufenthaltserlaubnis im Fall von Personen, die übermässig lange der Sozialfürsorge zu Last gefallen oder strafällig geworden sind, nur in möglichst eng umgrenztem Rahmen und nach genauen Vorschriften erfolgen sollte. Es ist zu berücksichtigen, dass der Entzug der Aufenthaltserlaubnis für straffällig gewordene Ausländer eine doppelte Bestrafung darstellt.»


«Renvoi des « Sans papiers » résidant en Suisse depuis longtemps : régler par des décisions motivées et susceptibles de recours devant un juge les cas des Sans papiers qui résident en Suisse depuis longtemps, en tenant dûment compte, entre autres, de leurs situations individuelles et de celles de leurs familles ainsi que des efforts de travailet d’intégration qu’ils ont pu faire.»

Update: 25.04.2011

© humanrights.ch / MERS - Hallerstr. 23 - CH-3012 Bern - Tel. +41 31 302 01 61