Zum Ausmass von Altersarmut 

Die schweizerische Armutsstudie 1992 hat gezeigt, dass die Altersrentnerinnen und -rentner in der Schweiz kein überdurchschnittliches Armutsrisiko aufweisen. Eine Ausnahme bilden einige Gruppen älterer Menschen, wie MigrantInnen.

Armutsrisiko gesenkt

Die Annahme "alt gleich arm" beruht, so Socialinfo, auf der Zeit bis Mitte des 20. Jahrhunderts, sowie in geschwächter Form bis in die 80-er Jahre. Der Eintritt der ersten Wohlstandsgeneration ins Rentenalter sowie der Ausbau der beruflichen Vorsorge hat das Armutsrisiko deutlich gesenkt. Damit werden aber auch die Schwachstellen deutlich: Eine Reduktion der Leistungen und Altersvergünstigungen würde den Armutsanteil sofort wieder steigen lassen. Zudem: Wer nur wenig Erwerbseinkommen hatte, ist im Alter nach wie vor armutsgefährdet.

Einkommensgefälle gross

Die Gruppe der älteren Generation als solche ist nicht besonders armutsgefährdet, das soziale Gefälle innerhalb der Gruppe ist jedoch gross: In der Schweiz vefügen die 5% Reichsten über 50% der privaten Vermögen, im Alter sind die Unterschiede gar noch grösser.

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Update: 27.02.2009

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