WHO-Dokumente über die Rechte älterer Menschen 

Als Sonderorganisation der UNO für den Bereich Gesundheit hat sich die World Health Organization (WHO) auch der Situation der älteren Menschen angenommen und verschiedene Projekte initiiert. 

Missbrauch älterer Menschen

36% des Pflegepersonals ist 2001 Zeuge physischer Gewalt gegenüber älteren Menschen geworden, so das Resultat einer amerikanischen Studie. Durch die lange Rekonvaleszenzzeit und die zunehmend gebrechlichen Knochen können sich auch scheinbar leichtere Verletzungen gefährlich auswirken. Das Informationsblatt der WHO hält weiter Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten fest.

Weltweite Antwort auf Missbrauch und Vernachlässigung älterer Menschen

Bis vor kurzem wurde Missbrauch gegenüber älteren Menschen vor der Öffentlichkeit versteckt und meist als privates Problem abgetan. Es wird aber immer deutlicher, dass der Missbrauch von älteren Menschen, was auch die Vernachlässigung mit einschliesst, ein wichtiges Gesundheits- und Gesellschaftsproblem ist, das überall auf der Welt vorkommt. Deshalb ist es wichtig, dass die Gesundheitsversorgung darauf ausgerichtet ist, solche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben, da diese Vorfälle sonst weiter unbemerkt bleiben. 

Die Erklärung von Toronto

Die Erklärung beinhaltet einen Handlungsaufruf zur Prävention von Misshandlung älterer Menschen. Sie fordert u.a. die Schaffung eines klaren rechtlichen Rahmens, welcher die Verfolgung einzelner Vorfälle ermöglicht. Sie entstand im Rahmen der Ontario Elder Abuse Conference vom 18. bis am 20. November 2002, bei welcher die WHO eine wichtige Teilnehmerin war.

Missing Voices

Die WHO erachtet eine globale Strategie gegen Misshandlung älterer Menschen als dringend notwendig und erarbeitete diese mittels einer Studie in Zusammenarbeit mit dem International Network for the Prevention of Elder Abuse (INPEA) und HelpAge International. Die Resultate dieser Studie wurden 2002 publiziert. 

Update: 27.02.2009

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