Parlamentarische Versammlung des Europarats zu Frauen und Religion sowie zu Zwangsheiraten 

In einer Entschliessung fordert die parlamentarische Versammlung des Europarats die Mitgliedstaaten auf, der Verletzung der Grundrechte von Frauen mit allen Mitteln entgegenzutreten, die unter dem Vorwand der Religion begangen wird. Die Berichterstatterin, die Schweizer CVP-Nationalrätin Rosmarie Zapfl-Helbling, betont in ihrem Bericht, dass religiös legitimierte Frauendiskriminierung oft in stereotypen Rollenbildern begründet sei, welche sich in allen Religionen finden.

Ausser dem allgemeinen Thema «Women and Religion in Europa» behandelten die Abgeordneten aus den 46 Mitgliedsstaaten des Europarats in der Sitzungsperiode vom 3. bis 7. Okt. 2005 den Bericht über Zwangsheiraten und Kinderheiraten, den ebenfalls Rosmarie Zapfl-Helbling verfasst hat. Auch dazu verabschiedete das Parlament eine Resolution sowie Empfehlungen.

Update: 10.10.2005

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