Geistiges Eigentum von indigenen Gruppen

Der Biopiraterie-Fall des Neem-Patents zeigt als exemplarisches Beispiel auf, dass immer häufiger traditionelles Wissen indigener Völker von fremden Firmen und Institutionen geraubt und kommerzialisiert wird. Das Konzept der geistigen Eigentumsrechte bietet keinen wirklichen Schutz für traditionelles Wissen und ist zudem schlecht auf den offenen Charakter traditionellen Wissens anwendbar. Die zentrale Frage lautet: Wie kann traditionelles Wissen effektiv vor Piraterie geschützt werden, ohne dass dabei die Nutzung und Weitergabe des Wissens zu Lasten der Gemeinschaft eingeschränkt wird? Die Lösung dieses Problems ist nicht simpel, aber in Ansätzen bereits vorhanden.

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Update: 07.07.2010

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