Das Geschlecht, das nicht zwei ist

Geschlecht, Differenz und queere Einsprüche


25. Januar 2022, 18:00–19:30 Uhr
Online

Seit den 1970er Jahren hat die zweite feministische Bewegung die bürgerliche symbolische Geschlechterordnung herausgefordert. Mit der Kritik an den herrschen­den Geschlechterrollen wehrten sich Feminist*innen gegen die scheinbare Naturgege­benheit des real existierenden Geschlechterver­hältnisses. Wer Frau ist und wer Mann, schien jedoch im­mer noch unwidersprochen.

Im Zuge der feministischen Bewegungen hat sich Frauenforschung zu Gender Studies gewandelt. Nicht mehr die «Frau», sondern das «Geschlecht» steht im Zentrum. Am vor­läu­figen Ende die­ses Prozesses steht die queer-feministische Kritik an der binären Geschlechterordnung. 

  • Was bedeutet soziale Konstruktion des Geschlechts?
  • Gibt es noch ein «Wir» der Frauen oder hat die Kategorie «Frau» ausgedient?

Über diese und weitere Fragen referiert und diskutiert Prof. Dr. Sabine Hark am BiblioTalk. Sabine Hark ist Professorin für Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin und Leiterin des dortigen Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG).

Flyer

Anmeldung bis 24. Januar 2022