Ein Menschenrecht auf eine intakte Natur?


27. April 2021, 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr
Virtuelle Veranstaltung: Durchführungsform noch offen

Eine intakte Natur ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass wir sauberes Trinkwasser haben, schadstofffreie Lebensmittel konsumieren und in Naherholungsgebieten unseren Stress abbauen können. Funktionierende Ökosysteme spielen zudem eine wichtige Rolle für die Biodiversität wie auch bei der Regulierung des Klimas. Während es auf internationaler Ebene bereits Menschenrechte auf Gesundheit und Nahrung gibt, hat sich ein Recht auf eine gesunde und intakte Umwelt bislang noch nicht durchgesetzt. Wie könnte ein solches Recht aussehen? Was ist eine gesunde und intakte Natur überhaupt und wer trägt dafür die Verantwortung? Könnte auch die Natur selbst ein eigenständiger Träger von Rechten sein?

Mit:

Dr. Anna Wienhues (Postdoktorandin, Philosophisches Seminar Universität Zürich, Mitglied NOMIS Forschungsprojekt "People's Place in Nature")  

Christoph Wiedmer (Co-Geschäftsleiter der Gesellschaft für bedrohte Völker - GfbV)

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