Update: 19.07.2006

Gravierende Vorwürfe an China

Seit Anfang 2006 gelangen Sympathisanten der Falun Gong aus der ganzen Welt mit haarsträubenden Vorwürfen gegenüber den chinesischen Behörden an die Öffentlichkeit. Wie andere Organisationen wirft auch die Association Suisse de Falun Gong (ASFG) der kommunistischen Partei Chinas und dem Militär vor, Konzentrationslager für Falun Gong Anhänger zu führen und in grossem Stile in den internationalen Organhandel verwickelt zu sein.

Die Meditationsbewegung Falun Gong ist in China seit 1999 verboten. «In China werden Falun Gong Praktizierende, die in staatlichen Arbeitslagern festgehalten werden, für ihre Organe getötet.» Diese schwer wiegende Anschuldigung von Falun Gong wurde durch einen unabhängigen Bericht des ehemaligen Staatssekretärs von Kanada David Kilgour und des kanadischen Menschenrechtsanwalts David Matas tendenziell bestätigt. Sie haben am 6. Juli 2006 in einem 45-seitigen Bericht gesammelte Indizien über den Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden veröffentlicht.

Die Schweizerische Vereinigung Falun Gong schreibt in einer Medienmitteilung vom 11. Juli 2006, der Organraub in China werde in unvermindertem Tempo weitergeführt. Immer mehr Beweise lägen vor und dennoch hüllten sich die Medien im Westen vorwiegend in Schweigen. Untermalt werden die Vorwürfe  mit Berichten aus China, welche die Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong-Anhängern genau schildern.

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