Update: 22.03.2005

Recht auf Wasser als Menschenrecht

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser auf der ganzen Welt war das Thema der alternativen Weltwasserkonferenz FAME 2005, die vom 17. bis 20. März 2005 in Genf stattfand. Den VertreterInnen von 150 Nichtregierungsorganisationen ging es darum, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle garantiert und das Recht auf Wasser als Menschenrecht durchgesetzt werden kann.

An der Konferenz nahmen verschiedene schweizerische Organisationen teil, darunter auch die AG der Hilfswerke und Amnesty International. Die beiden Organisationen legten eine Studie zu den Aktivitäten von Nestlé in Pakistan vor. Demnach exportiere Nestlé riesige Mengen an Trinkwasser von Pakistan an die US-Truppen in Irak und Afghanistan, mit der Folge einer Senkung des Grundwasserspiegels in der betroffenen Region in Pakistan. Der Vorschlag der Schweizer Hilfswerke für eine internationale UNO-Wasserkonvention, die das Recht auf Wasser verbindlich festschreiben soll und die Regierungen zu Massnahmen zwingen würde, wurde in einem Arbeitspapier konkretisiert. Insgesamt wurden vom alternativen Weltwasserforum vier Aktionspläne gegen die Privatisierung des Wassers verabschiedet.

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