Update: 05.07.2013

Wien+20 - Konferenz zum 20. Jahrestag der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993

Hochrangige Expertenkonferenz

Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz veranstaltete das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Büro der Hochkommissarin für Menschenrechte der UNO sowie dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) und dem Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Demokratie und Menschenrechte der Universität Graz (UNI-ETC) eine hochrangige Expertenkonferenz vom 27. bis 28 Juni in Wien.

Mehr als 100 Experten/-innen aus der ganzen Welt knüpften an den Errungenschaften der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz von 1993 an und diskutierten, wie das internationale Menschenrechtssystem weiter gestärkt werden kann. Zentrale Diskussionspunkte waren die Rechtsstaatlichkeit, Frauen im öffentlichen und politischen Leben sowie die Entwicklung der Menschenrechte.

NGO-Konferenz

Im Vorfeld der Konferenz veranstaltete ein weltweites Netzwerk der Zivilgesellschaft vom 25. bis 26. Juni 2013 in Wien eine NGO-Konferenz. An der zweitägigen Konferenz nahmen rund 150 NGO-VertreterInnen teil. Nn dieser Konferenz wurde hauptsächlich die vom Netzwerk ausgearbeitete «Vienna+20 CSO-Declaration» diskutiert und verabschiedet. Das Abschlussdokument der zivilgesellschaftlichen Organisationen gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Vorrang der Menschenrechte
  • Frauenrechte
  • Extraterritoriale Verpflichtungen
  • Wirtschafts- und Finanzpolitik
  • Rechtliche Verpflichtungen von Transnationalen Unternehmen
  • Nahrungsmittel und Ernährung
  • Folter, grausame und herabsetzende Behandlung oder Strafe
  • Private Sicherheits- und Militärunternehmen
  • Menschenrechtsverteidiger/innen
  • Menschenrechte in der Post-2015 Agenda zur nachhaltigen Entwicklung
  • Soziale Sicherheit
  • Recht auf eine wirksame Wiedergutmachung bei Menschenrechtsverletzungen
  • Indigene Völker
  • Bauern
  • Fischer
  • Recht der Arbeiter/innen
  • Rechte von Migranten/-innen und Flüchtlingen
  • Umsiedlungen
  • Kinderrechte
  • Rechte von älteren Personen
  • Sexuelle Orientierung
  • Personen mit Behinderungen
  • Menschenrechtslernen

Weiterführende Informationen:

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