Die Schweiz nimmt zehn Flüchtlinge aus Usbekistan auf

Auf Ersuchen des UNHCR habe sich die Schweiz bereit erklärt, im Rahmen einer humanitären Aktion eine Gruppe von 10 Flüchtlingen aus Usbekistan aufzunehmen. Dies teilt das Bundesamt für Migration (BFM) mit.

In Folge des Massakers in Andischan im Mai 2005 waren 450 Usbeken nach Kirgisistan geflohen. Usbekistan hatte daraufhin die Auslieferung der Flüchtlinge gefordert. Das UNHCR hatte befürchtet, dass die kirgischen Behörden nachgeben könnten und sie deshalb nach Rumänien gebracht. Hier weilen die 450 Flüchtlinge seit Ende Juli vorübergehend in einem Flüchtlingslager bis sie ein Drittland aufnimmt.