Rechtlicher Schutz von Minderheitensprachen – (k)eine Notwendigkeit?


10. Dezember 2019, 18.15 - 19.30 Uhr
Universität Zürich, Hauptgebäude: Hörsaal KOL-G-204, Rämistrasse 71

Die Sprache eines Menschen ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation – vielmehr stiftet Sprache auch Identität und dient der Bewahrung von Geschichte und Kultur. In der Schweiz schützt die Verfassung die Sprachenfreiheit. Trotzdem zeigt die Entwicklung, dass wenig genutzte Sprachen immer mehr verdrängt werden. Welche Verantwortung hat der Staat, Minderheitensprachen zu schützen? Beinhaltet die Sprachenfreiheit das Recht und die Pflicht, Minderheitensprachen «künstlich» am Leben zu erhalten?

Anlässlich des Internationalen Jahres der indigenen Sprachen wird die Notwendigkeit des rechtlichen Schutzes von Minderheitensprachen diskutiert. Grundlage für die Diskussion bilden die Inputreferate von

  • Prof. Dr. Andreas Glaser (Professor für Staats-, Verwaltungs- und Europarecht, Universität Zürich; Direktor Zentrum für Demokratie, Aarau) und
  • Corina Casanova (Präsidentin Fundaziun Medias Rumantschas; Präsidentin Forum Helveticum, Alt-Bundeskanzlerin).

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Website des Kompetenzzentrums Menschenrechte der Universität Zürich sowie im Veranstaltungsflyer.


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