Update: 11.02.2005

Kriegsmaterialexporte 2004 - auch in menschenrechtsverletzende Länder

Die Schweiz hat 2004 Kriegsmaterial im Wert von rund 402 Millionen Franken exportiert, was eine Zunahme von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) ist diese Zunahme darauf zurückzuführen, dass 2004 grössere Bestellungen von gepanzerten Landfahrzeugen zur Auslieferung gelangten (u. a. nach Botswana, Spanien und Irland).

In der Liste der Abnehmer für Schweizer Kriegsmaterial finden sich wiederum auch einige Länder, in denen die Menschenrechte schwerwiegend verletzt werden (u. a. Saudiarabien, Ägypten).

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