Update: 04.05.2017

Fakultativprotokoll betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie

vom 25. Mai 2000 (Inkrafttreten: 18. Januar 2002)

SR 0.107.2 (AS 2006 5441)
Ratifikation: 19. September 2006
In Kraft für die Schweiz seit: 19. Oktober 2006
Botschaft vom 11. März 2005: BBl 2005 2807 / FF 2005 2639 (franz.) / FF 2005 2513 (ital.)

Vertragstext

Text: deutsch / französisch / italienisch / englisch

Zum Inhalt

Umsetzung in der Schweiz

Im Zusammenhang mit der Ratifikation des Fakultativprotokolls betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie wurde der Strafgesetzbuch-Artikel betreffend Menschenhandel revidiert. Bisher stand lediglich der Menschen- bzw. Kinderhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung unter Strafe. Neu ist nun auch der Menschenhandel, der dem kommerziellen Organhandel und der Zwangsarbeit dient, unter Strafe gestellt.

Erstes Berichterstattungsverfahren (2011-2015)

Drei Jahre zu spät hat die Schweiz ihren ersten Staatenbericht über die Umsetzung des Fakultativprotokolls im Dezember 2011 verabschiedet. Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes prüfte den Bericht zusammen mit dem zweiten, dritten und vierte Bericht der Schweiz zur Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention. Das erste Berichterstattungsverfahren fand anfangs Februar 2015 mit den Empfehlungen des UNO-Ausschuss («concluding observations») an die Schweiz seinen Abschluss.

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