Update: 14.06.2010

Eritrea

Sitzung der Working-Group: 30. November 2009 (6. Session)

Die Beurteilung von Eritrea begann mit Kritik bezüglich der verspäteten Abgabe des Staatenberichtes. Ausserdem forderte die Schweiz zusätzliche Informationen über die für die Berichterstattung mit einbezogenen Nichtregierungsorganisationen und Zivilpersonen.

Die Schweizer Delegierten erkannten aber auch positive Entwicklungen bezüglich der Menschenrechtslage. Sie betonten unter anderem Fortschritte in den folgenden Bereichen: Säuglingsgesundheit, Kindersterblichkeit, Bekämpfung von Aids und Zugang zu Wasser.

Trotz dieser Entwicklungen seien die Bewohner/innen von Eritrea weiterhin von hoher Armut betroffen und die Primarschulbildung nicht für alle zugänglich. Mit dem Ziel einer besseren Umsetzung dieser ökonomischen und sozialen Rechte empfahl die Schweizer Delegation die Annahme von technischer Unterstützung von der internationalen Staatengemeinschaft. Ausserdem legte sie die Unterzeichnung des Römer Statuts, die Freilassung aller ohne Anklage eingesperrten Gefangenen und die Strafverfolgung jener, die gegen Menschenrechte verstossen haben, nahe.

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