Update: 14.06.2010

Russland

Sitzung der Working Group: 4. Februar 2009 (4. Session)

Gegenüber Russland scheute sich die Schweiz nicht vor Kritik. Vor allem die Themengebiete der Justiz und der Folter wurden von der Schweiz mehrmals aufgegriffen. Die Situation im Nord- Kaukasus, welche unter anderem durch Folter, Entführungen und illegale Hinrichtungen geprägt ist, warf bei den Schweizer Experten besonders viele Bedenken auf.

Der Fall des Mordes an den Journalisten/-innen Anastasia Baburova und Stanislav Markelov bewirkte ebenfalls eine Intervention. Die Schweiz verlangte eine gründliche Ermittlung und einen Strafprozess gegen die Täter. Ausserdem sollten generell Menschenrechtsverteidiger/-innen und und Richter/-innen in ihrer Arbeit besser geschützt werden.

Als letzte Empfehlung widmet sich die Schweiz mit der Bitte an Russland, die Gründe für «rassendiskriminierendes» Verhalten und Extremismus zu erforschen, um solche Handlungen effizient bekämpfen zu können.  

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