Update: 28.08.2014

Usbekistan

Sitzung der Working Group: 11. Dezember 2008 (3. Session)

Das dominierende Hauptthema während der Session zu Usbekistan waren Folterungen sowie willkürliche Verhaftungen. Auch die Schweiz hat zu diesen Themen einige Empfehlungen abgegeben. So forderte sie, dass die Folter von der Regierung kriminalisiert wird und dass gegen die Täter gewissenhaft ermittelt wird.

Ausserdem drängte die Schweiz Usbekistan, eine offene Einladung an alle «UNO Special-Procedures» zu schreiben, und sich so vor allem bezüglich Verhaftungen und Folterungen evaluieren zu lassen.

Ein weiterer Themenblock, welcher auch von der Schweiz angesprochen wurde, ist jener der extensiven Kinderarbeit. Empfehlungen der Staaten, eine Beschwerdenstelle für Kinder einzurichten und die Kinderarbeit in der Legislative zu verbieten, wurden von Usbekistan jedoch nur unbefriedigend beantwortet.

Usbekistan hat keine der Schweizer Empfehlungen angenommen. Die meisten erhielten lediglich eine generelle Antwort.

© humanrights.ch / MERS - Hallerstr. 23 - CH-3012 Bern - Tel. +41 31 302 01 61