Update: 08.04.2016

Internationale NGO und Institute zur Rassismusbekämpfung

Nichtregierungsorganisationen

Internet Centre Anti Racism Europe (I CARE)
Dreisprachige Plattform (Englisch, Französisch und Spanisch) von europäischen NGOs, die in den Bereichen Anti-Diskriminierung, Menschenrechte, Antisemitismus und Migration tätig sind. Der Zweck dieses Netzwerkes ist das Bereitstellen von Informationen, welche auf die Bedürfnisse der europäischen NGOs und Zivilgesellschaften zugeschnitten sind. Die offene Struktur der Site ermöglicht interessierten Nutzern/-innen, das Informationsangebot durch eigene Beiträge zu ergänzen.

United for Intercultural Action
Website eines Netzwerks von mehr als 560 Organisationen aus 46 europäischen Ländern gegen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und zur Unterstützung von Migranten/-innen und Flüchtlingen. Im Sinne einer Vernetzung und Bündelung der Antirassismusarbeit organisiert «United for Intercultural Action» Konferenzen, damit die Netzwerkgruppen europaweite Kampagnen und Aktionswochen planen, sowie gemeinsame Strategien diskutieren können.

European Network against Racism (ENAR)
Website eines Netzes von NGOs aus den EU-Mitgliedstaaten, Kroatien und Island. Erklärtes Ziel ist die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit sowie die Förderung der Gleichbehandlung und die Verbindung von lokalen bzw. nationalen mit europäischen Initiativen. Neben der Koordination des Netzwerks verfolgt und überwacht ENAR auch die politische Agenda der EU.

Forschungsinstitute

European Research Centre on Migration & Ethnic Relations (ERCOMER)
Dieses Forschungszentrum hat den Zweck, vergleichende Untersuchungen im Feld der internationalen Migration und ethnischen Beziehungen im europäischen Kontext zu fördern. Es werden vor allem junge Forscher/innen unterstützt, welchen ein Rahmen geboten wird, ihre Untersuchungsergebnisse in Büchern und Zeitschriften zu publizieren.  Das ERCOMER ist in die Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Utrecht in Holland eingegliedert. Neben der Forschung bietet die Institution auch Expertenwissen und -analysen an.

Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS)
Das DISS weist durch diskursanalytische und ideologiekritische Untersuchungen auf restaurative und undemokratische Tendenzen hin. Seine thematischen Arbeitsschwerpunkte, welche vorwiegend durch Analysen von Medien, Politik und Alltag erschlossen werden, liegen in folgenden Bereichen: Rassismus und Einwanderung, soziale Ausgrenzung, Rechtsextremismus, Antisemitismus, jüdische Publizistik im 19. Jahrhundert, Biopolitik, Krieg- und Friedenspolitik und angewandte Diskurstheorien.

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