UNO-Menschenrechts-Abkommen: Einstieg

Bereits die Charta der Vereinten Nationen von 1945 enthält den klaren Auftrag an die Staatengemeinschaft, die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundrechte für jedermann zu fördern. Mit der im Dezember 1948 erfolgten Verabschiedung der «Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte» setzte die Generalversammlung der UNO den Grundstein für einen universellen Menschenrechtsstandard.

Von der AEMR zu den UNO-Pakten von 1966

Es dauerte jedoch noch fast zwanzig Jahre bis zu den ersten völkerrechtlich verbindlichen Menschenrechtskonventionen auf universeller Ebene. 1966 verabschiedete die UNO-Generalversammlung die beiden Menschenrechtspakte über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte bzw. über bürgerliche und politische Rechte. Zusammen mit der «Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte» bilden diese beiden Menschenrechtspakte die «Internationale Charta der Menschenrechte», die durch eine Vielzahl spezieller Konventionen - die entweder ein einzelnes Menschenrecht weiter konkretisieren oder die Rechtsstellung bestimmter, besonderer Risiken ausgesetzter Personengruppen schützen - sowie von Deklarationen und Verfahren auf UNO-Ebene ergänzt werden.

Basisinformationen zu den UNO-Menschenrechtsabkommen

Alle UNO-Menschenrechts-Abkommen auf der Seite des Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights: englisch / französisch

Update: 12.05.2014

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