Update: 21.06.2004

Die Schweiz und die UNO: zweiter Bericht

Am 7. Juni 2004 unterbreitete der Bundesrat dem Parlament seinen zweiten Bericht über die Zusammenarbeit der Schweiz mit der UNO. Gemäss den im August 2003 festgelegten Schwerpunkten setzte sich die Schweiz 2003 besonders für die Reform der UNO, die Umsetzung der Milleniumsentwicklungsziele und die Förderung der menschlichen Sicherheit ein.

UNO-Reform: Die Schweiz legte eine Reihe von Vorschlägen zur Reform der Menschenrechtskommission vor, die auf einem Bericht von Prof. Walter Kälin von der Universität Bern beruhen. Sie beteiligte sich auch an den Diskussionen über die Revitalisierung der Generalversammlung, die Reform des Sicherheitsrats und die verbesserte Mitwirkung der Zivilgesellschaft bei der Arbeit der UNO.

Milleniumsentwicklungsziele: In diesem Bereich übernahm die Schweiz unter anderem die Präsidentschaft des UNICEF-Verwaltungsrates. Auf Wunsch des Parlaments wird der Bundesrat 2005 einen besonderen Bericht über die Umsetzung der Milleniumsentwicklungsziele vorlegen.

Menschliche Sicherheit: Die Schweiz gehörte zu den Ländern, welche die Initiative zur Schaffung einer Arbeitsgruppe gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen lancierten. Sie übernahm auch die Präsidentschaft dieser Arbeitsgruppe. Des Weiteren präsidiert die Eidgenossenschaft in den Jahren 2004 und 2005 auch die sogenannte «Mine Action Support Group» (MASG).  

Der Bericht ist auch in Form einer illustrierten Broschüre erhältlich und kann beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) kostenlos bestellt werden. Bitte versehen Ihre Bestellung mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und der gewünschten Sprache (D, F, I) und senden Sie diese an:
EDA ­ UNO Koordination
Bundesgasse 28
3003 Bern
Fax:  031 324 90 65
uno@eda.admin.ch

© humanrights.ch / MERS - Hallerstr. 23 - CH-3012 Bern - Tel. +41 31 302 01 61