Schweizer Menschenrechtsbeobachter in Israel und Palästina

Sie dokumentierten in Israel und Palästina Verletzungen gegen die Menschenrechte, begleiteten Palästinenser durch Strassensperren und unterstützen israelische Friedensaktivisten. Sie, das sind sechs Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem dreimonatigen Einsatz als zivile Beobachter gerade aus den besetzten Gebieten in Israel zurückgekommen sind. Den Einsatz leisteten sie im Rahmen des Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI), einer internationalen Initiative des Ökumenischen Rates der Kirche.

Er sei ein «Beobachter der Ohnmacht» sagte einer der Freiwilligen an einer Medienkonferenz der EAPPI. Als ökumenischer Beobachter tue er nichts, schaue nur zu und fotografiere. Die Ereignisse wie der Mauerbau können sie nur dokumentieren. Doch die Reaktion der lokalen Bevölkerung bestärke sie, dass ihre Arbeit dennoch nicht umsonst sei.