Weiterführung des «Fonds für Menschenrechte und gegen Rassismus»

Prominente Politiker aus dem In- und Ausland haben in Bern den Fonds zur Bekämpfung von Rassismus in der Schweiz gewürdigt. Seit 2001 hat die Schweiz über den Fonds 500 Projekte mit insgesamt 14,2 Millionen Franken unterstützt.

Der «Fonds für Menschenrechte und gegen Rassismus», der von der «Fachstelle für Rassismusbekämpfung» des EDI betreut wird, läuft Ende 2005 aus. Der Bundesrat hatte im Februar 2003 entschieden, dass die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) auch in Zukunft mit einem Projektbudget ausgestattet wird. Allerdings ist das Budget für die kommenden fünf Jahre mit jährlichen 1,1 Millionen Franken rund zwei Drittel kleiner als noch 2001-2005. Trotzdem hat der Bundesrat mit seinem Entscheid zur Weiterführung des Projekts deutlich gemacht, dass die Rassismusbekämpfung eine langfristige öffentliche Aufgabe ist und dass es sinnvoll ist, wenn der Bund ausgewählte Projekte aus der Zivilgesellschaft unterstützt. Damit anerkennt der Bundesrat, dass Sensibilisierungsarbeit gegen Rassismus eine Daueraufgabe ist, welche von vielfältigen Kräften der Zivilgesellschaft getragen werden muss, um erfolgreich zu sein. Einen Teil des Projektbudgets wird die «Fachstelle für Rassismusbekämpfung» künftig im Mandat vergeben, ein Teil dient der Rassismusbekämpfung allgemein und ein Teil wie bisher speziell Projekten gegen Rassismus im Schulbereich. 

22.11.2005