Für einen besseren Rechtsschutz von Menschen auf der Flucht!

Geflüchtete Menschen sind in der Schweiz Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Durch inadäquate Unterbringung, mangelhaften Rechtsschutz im Asylverfahren, menschenrechtliche Fehlentscheide der Migrationsbehörden oder die Abschiebung ins prekäre Nothilfesystem. Diese Missstände müssen systematisch angeklagt und vor Gericht ein menschenwürdiger Umgang mit geflüchteten Menschen erwirkt werden. 

Die verstörenden Bilder von Menschen auf der Flucht reissen nicht ab. Medienberichte von verheerenden Bedingungen in Flüchtlingslagern, gewalttätigen Auseinandersetzungen und Pushbacks an den europäischen Grenzen erreichen uns tagtäglich. Doch die Schweiz trägt nicht nur ihren Anteil an der Europäischen Flüchtlingspolitik, innerhalb der eigenen Landesgrenzen sind die Lebensumstände von geflüchteten Menschen ebenso prekär. 

Mit Unterstützung des UNHCR baut humanrights.ch ab 2022 die Koordination der strategischen Prozessführung im Bereich Asyl und Migration auf. Es gibt in der Schweiz bereits verschiedene Hilfswerke, NGO- und Solidaritäts-Kollektive, welche Menschen auf der Flucht unterstützen. Nun möchten wir unseren Beitrag leisten, indem wir Kräfte bündeln und die erkannten Defizite mit Einzelfällen vor Gerichten – wenn nötig am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte oder dem UNO-Ausschuss gegen Folter – anhand der Rechtsprechung beheben.

Unterstützen Sie geflüchtete Menschen, die mit unserer Hilfe ihren Fall vor ein Gericht bringen und damit die Situation für alle Betroffenen in der Schweiz verbessern können. Es braucht viel Mut, Durchhaltevermögen und die Ressourcen, um die Kampagne rund um einen Prozess zu finanzieren.

kontakt

Marianne Aeberhard
Leiterin Projekt Zugang zum Recht / Geschäftsleiterin

marianne.aeberhard@humanrights.ch
031 302 01 61
Bürozeiten: Mo/Di/Do/Fr

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