Kälin verlässt den UNO-Menschenrechtsausschuss

Der Schweizer Völkerrechtsprofessor Walter Kälin hat per sofort sein Amt im Menschenrechtsausschuss der UNO niedergelegt. Er bleibt aber Sonderbeauftragter des UNO-Generalsekretärs für interne Vertriebene. Nach Angaben von Swissinfo erfolgte der Rücktritt, weil die neuen Richtlinien des Menschenrechtsrates Doppelmandate von Sonderbeauftragten ausschliessen.  

Der 57-jährige Kälin ist Professor an der Universität Bern und war 2002 als erster Schweizer in den Menschenrechtsausschuss gewählt worden. 2006 wurde Kälin für eine weitere Amtszeit von vier Jahren nochmals gewählt. Das Amt als UNO-Sonderbeauftragter für die Rechte von internen Vertriebenen hat Kälin seit 2004 inne.

28.04.2008