Rat der Hungerstreikenden contra BFF 

Vom 10. bis 19. Dezember 2003 hatte eine Gruppe von iranischen Asylsuchenden einen Hungerstreik durchgeführt. Der Hungerstreik wurde abgebrochen, nachdem sie vom Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) die Zusage erhalten hatten, dass ihre Dossiers in Anwesenheit eines Vertreters des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) überprüft würden.

Das BFF hat inzwischen betont, die Überprüfung von 27 Dossiers habe zu keinerlei Beanstandungen Anlass gegeben.

In einer Protesterklärung bezeichnet der «Rat der Hungerstreikenden» die Überprüfung der Dossiers als «Alibi-Übung» und wirft dem BFF vor, es habe sich nicht an die Vereinbarung gehalten, welche zum Abbruch des Hungerstreiks geführt habe.