Beratungsstellen für Sans-Papiers in Bern und Zürich eröffnet

In Bern und Zürich können sich Sans-Papiers seit neustem bei juristischen, sozialen oder medizinischen Problemen helfen lassen. Im Sommer 2005 wurde je eine Anlaufstelle in den beiden Städten eröffnet. Erfahrungen in Basel zeigen, dass entsprechende Angebote gut besucht sind.

Sie setze sich zum Ziel, die Garantierung der Grund- und Menschenrechte für Personen ohne Aufenthaltsbewilligung zu sichern und zu unterstützen, schreibt die Berner Beratungsstelle in einer Medienmitteilung. Sie respektiere die Selbstbestimmung der Sans-Papiers und vertrete parteilich deren Interessen.

In Basel ist eine ähnliche Beratungsstelle bereits seit Herbst 2002 in Betrieb. Gemäss eigenen Angaben nahm diese Stelle im ersten Betriebsjahr mehr als 200 Anfragen entgegen, pro Monat kämen zwanzig bis dreissig neue dazu.

  • Medienmitteilung der Beratungsstelle für Sans-Papiers in Bern vom 19. August 2005 (online nicht mehr verfügbar)
  • Medienmitteilung der Beratungsstelle für Sans-Papiers in Zürich vom 15. August 2005 (online nicht mehr verfügbar)

Alle Beratungsstellen verfügen über informative Webpages:

23.08.2005