Update: 31.05.2018

Allianz der Zivilgesellschaft: Spendenaufruf gegen die Selbstbestimmungsinitiative

Noch bevor das Datum der Volksabstimmung über die Selbstbestimmungsinitiative der SVP festgelegt ist, hat die «Allianz der Zivilgesellschaft» am 29. Mai 2018 ihre Nein-Kampagne mit einer Pressekonferenz und einem Spendenaufruf gestartet.

Die «Allianz der Zivilgesellschaft» umfasst 115 schweizerische Organisationen und ca. 11'000 Einzelpersonen. Sie beruht auf der intensiven Vernetzungsarbeit von Schutzfaktor M, der mehrjährigen Sensibilisierungs-Kampagne zur Bedeutung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte insbesondere für die Schweiz. «Für den Abstimmungskampf tritt Schutzfaktor M als Allianz der Zivilgesellschaft auf.»

Medienkonferenz

Die Abstimmungskampagne der Allianz fokussiert klar auf die schädlichen Wirkungen der «Selbstbeschneidungsinitiative» auf den Schutz der Menschenrechte in der Schweiz, insbesondere was die Aushebelung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte angeht.

An der Medienkonferenz vom 29. Mai 2018 haben Vertreterinnen und Vertreter ganz unterschiedlicher Organisationen wie dem katholischen Frauenbund, Inclusion Handicap, die Schweiz. Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, die Schweizerische Flüchtlingshilfe u.a.m. die je eigenen Gründe für ihr Engagement gegen die Selbstbestimmungsinitiative der SVP dargelegt. Auch wurde ein «Faktencheck» zu den zehn wichtigsten «Falschbehauptungen der SVP zu den Konsequenzen für den Menschenrechtsschutz» vorgestellt.

Spendenaufruf

Einen Tag nach der Medienkonferenz lancierte die Allianz einen breit gestreuten Spendenaufruf, um für die Abstimmungskampagne gerüstet zu sein. Auch die Menschenrechtsorganisation humanrights.ch gehört der Allianz an und unterstützt den Spendenaufruf.

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