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An wen richtet sich dieser Guide zur strategischen Prozessführung und warum?

24.11.2025

Dieser Guide richtet sich insbesondere an Fachpersonen, die in ihrem Berufsalltag mit potenziell Betroffenen von strukturellen Menschenrechtsverletzungen arbeiten. Das sind beispielsweise Rechtsberater*innen für Asylsuchende und Angestellte in den Asylunterkünften, Betreuungspersonen in Institutionen für Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen, Anlaufstellen für Menschen in Not, Angestellte in Psychiatrien oder Berater*innen in thematisch spezialisierten Fachorganisationen.

Diese Fachpersonen sind durch ihren direkten Kontakt mit den Betroffenen an der Quelle von strategischen Fällen. Aus der Menge an betreuten Fällen sind sie im Stande, Muster von Menschenrechtsverletzungen zu erkennen und systematische Problematiken zu identifizieren.

Diese Fachpersonen können Betroffene auf ihre Rechte aufmerksam machen. Sie können den Betroffenen aber auch zu einem besseren Zugang zum Recht verhelfen, indem sie einen Präzedenzfall erkennen und ihn ans Licht bringen.

Deswegen ist es wichtig, dass Fachpersonen geeignete Fälle erkennen und direkt spezialisierten Anwält*innen melden oder an die Anlaufstelle für strategische Prozessführung weiterleiten. Dieser Guide zielt darauf ab, das Instrument der strategischen Prozessführung zu erklären und die Kriterien zum Erkennen eines geeigneten strategischen Falls aufzuzeigen.

Wenn Fachpersonen und Betroffene immer wieder ähnliche Fallkonstellationen melden, können strukturelle und systematische Missstände überhaupt erst erkannt werden.

kontakt

Marianne Aeberhard
Leiterin Projekt Zugang zum Recht / Geschäftsleiterin

marianne.aeberhard@humanrights.ch
031 302 01 61
Bürozeiten: Mo/Di/Do/Fr

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