Kampagne der kirchlichen Hilfswerke zum Recht auf Nahrung

Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Doch dieses Recht wird täglich mit Füssen getreten. Für ihr Recht auf Nahrung brauchen Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu Land, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen. Doch dieser Zugang wird vielen verwehrt. Die beiden Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» zeigen mit der ökumenischen Fastenkampagne «Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt» auf, was sich dagegen tun lässt: Einerseits mit politischer Lobbyarbeit in der Schweiz, anderseits mit einer gezielter Programmarbeit im Süden.

Drei mal «Recht auf Nahrung»

Mit der ökumenischen Kampagne 2008 beginnt eine dreijährige Themenreihe zum Recht auf Nahrung. 2008 steht der Zugang zu Land, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen im Zentrum. Ausserdem geht es um die Beiträge, welche die Politik zum Recht auf Nahrung leisten muss. 2009 werden Umwelt und Klimawandel mit einbezogen, und 2010 wird der internationale Handel thematisiert.

Brot zum Teilen

Der Schweizerische Bäcker-Konditorenmeister-Verband unterstützt die ökumenische Kampagne mit einer schweizweiten Aktion. In den Wochen vor Ostern verkaufen zahlreiche Bäckereien ein spezielles Brot, das sich gut zum Teilen eignet. Die Zutaten stammen aus der regionalen Produktion, der Erlös fördert die Ernährungssouveränität im Süden. Für jedes verkaufte Brot geht ein Franken in Projekte von Fastenopfer und Brot für alle.

150'000 Rosen am 1. März

Zum vierten Mal verkaufen Freiwillige vor Kirchen und auf öffentlichen Plätzen Rosen für je 5 Franken. Von der Migros werden dafür 150'000 Max Havelaar-Rosen aus fairer Produktion gratis zur Verfügung gestellt. Auch dieser Erlös (vermutlich um die 800'000 Franken) fliesst in Projekte von Fastenopfer und Brot für alle.

Gäste aus Indonesien, Senegal und Südafrika

Während der ökumenischen Kampagne sind auch dieses Jahr wieder Vertreter aus dem Süden – Bauern, Wissenschafter, Theologinnen und Kulturschaffende – zu Besuch in der Schweiz und berichten in Pfarreien, Kirchgemeinden und Schulen von ihren Erfahrungen.

Für weitere Informationen zur Kampagne und zu den Projekten siehe: