Update: 13.06.2017

Beratungsstelle für Menschen im Freiheitsentzug und ihre Angehörigen

Der Verein humanrights.ch betreibt seit Februar 2017 eine Beratungsstelle für Menschen im Freiheitsentzug im Kanton Bern. Das Projekt bezieht sich zur Hauptsache auf den Straf- und Massnahmenvollzug und nicht auf andere Formen des Freiheitsentzugs wie etwa die Fürsorgerische Unterbringung oder die Untersuchungshaft (wo in der Regel bereits eine amtliche Verteidigung vorhanden ist). Nach der Pilotphase soll das Projekt ab 2019 auf weitere Kantone ausgeweitet werden.

Dienstleistungen

In einem ersten Gespräch werden die ratsuchenden Personen angehört, die Bedürfnisse abgeklärt und mögliche Handlungsoptionen erörtert. Die Beratungsstelle hilft den ratsuchenden Personen, (rechtliche) Entscheide von Behörden oder Gerichten zu verstehen und Missverständnisse aufzuklären.

In einem zweiten Schritt kann die Beratungsstelle Akteneinsicht verlangen und bei den Behörden intervenieren. Komplexe Rechtsfragen sowie Anfragen ausserhalb des Kantons Bern leitet der Projektleiter an spezialisierte Anwälte/-innen weiter, welche sodann die Rechtsvertretung übernehmen können.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in unserem ausführlichen Hintergrundartikel:

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