Update: 20.03.2014

Ausbeutung von Kindern - Empfehlungen an die Schweiz

Das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte SKMR hat im Jahre 2013 die Studie «Umsetzung der Menschenrechte in der Schweiz» in sechs Teilbänden veröffentlicht.

Die Studie bezieht sich auf die wichtigsten Empfehlungen, welche die Schweiz in den letzten Jahren von diversen Überwachungsorganen internationaler Menschenrechtsverträge der UNO und des Europarats erhalten hat. Sie analysiert den Ist-Zustand bei der Umsetzung der Empfehlungen und definiert den bestehenden Handlungsbedarf.

Empfehlungen zur Ausbeutung von Kindern

Die nachstehende Übersicht stützt sich auf folgenden Teilband der SKMR-Studie:

Die Empfehlungen an die Schweiz im Bereich «Ausbeutung von Kindern» lassen sich in zwei Bereiche gliedern:

Sexuelle Ausbeutung des Kindes

Die sexuelle Ausbeutung des Kindes wird in vier Bereiche unterteilt:

Sexuelle Ausbeutung im Allgemeinen: Schaffung eines Datenerfassungssystems, welches die verschiedenen Formen der sexuellen Ausbeutung unterscheidet, verteilt nach Alter und Herkunft (samt Dunkelziffer).

Kinderprostitution: Durchführung von Studien, um Ausmass zu erfassen. Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung der Kinderopfer.

Kinderpornografie: Durchführung von Studien, um Ausmass zu erfassen. Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung der Kinderopfer.

Kinderhandel zu sexuellen Zwecken: Bekämpfungsstrategie gegen Kinderhandel, Prävention und Gewährleistung eines Opferschutzes.

Ausbeutung durch Bettelei und Diebstahl

Kinder werden gezwungen zu betteln oder verschiedene Vermögensdelikte zu begehen; Durchführung von Studien, um Ausmass zu erfassen.

Fazit zur Ausbeutung von Kindern

Lücke bei Prävention von sexueller Ausbeutung; Strafnorm, die das "grooming" (Kontaktaufnahme zu Kindern zu sexuellen Zwecken via Internet) verbietet, wird empfohlen; Schaffung eines Datenerfassungssystems; Sensibilisierung der Fachleute, etc.

Sammlung von Empfehlungen zu Gewalt gegen Kinder im Wortlaut

Sammlung von Empfehlungen auf Universal Human Rights Index

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