Update: 25.05.2018

Körperliche Züchtigung - ausgewählte Empfehlungen an die Schweiz

Im Folgenden haben wir eine Fundstelle zum Thema ausgewählt. Am Schluss des Originalzitats findet sich die Quellenangabe mit einem Link auf den Volltext, dem die Fundstelle entstammt.

Universal Periodic Review (UPR)

«Ihre Bemühungen um die Durchführung von Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die schädlichen Auswirkungen von Gewalt gegen Kinder, insbesondere Körperstrafen, verstärken (Islamische Republik Iran).»

Ausschuss gegen die Folter CAT

«Der Ausschuss nimmt die Informationen des Vertragsstaates zur Kenntnis, wonach die Rechtsprechung des Bundesgerichts das Verbot von Körperstrafen, einschliesslich jener zu Erziehungszwecken, bestätigt und Artikel 126 Absatz 2 des Strafgesetzbuchs auch für Körperstrafen gilt. Gleichwohl ist der Ausschuss besorgt darüber, dass keine spezifische gesetzliche Bestimmung Körperstrafen verbietet (Art. 16).
Der Vertragsstaat sollte Körperstrafen in einer spezifischen gesetzlichen Bestimmung verbieten. Daher ermutigt der Ausschuss den Vertragsstaat, sich erneut mit der parlamentarischen Initiative 06.419 Vermot-Mangold zu befassen, die die Schaffung eines Gesetzes verlangte, welches Kinder vor Körperstrafen und anderen erniedrigenden Handlungen schützt, und die vom Parlament abgelehnt wurde. Überdies lädt der Ausschuss den Vertragsstaat ein, Kampagnen durchzuführen, welche für die negativen Auswirkungen von Gewalt gegen Kinder, insbesondere auch von Körperstrafen, sensibilisieren.»

Ausschuss für die Rechte des Kindes CRC

«Der Ausschuss empfiehlt dem Vertragsstaat, alle Arten von körperlicher Züchtigung in Familie, Schule und weiteren Institutionen explizit zu verbieten und Informationskampagnen durchzuführen, die sich unter anderem gezielt an Eltern, Kinder, Vollzugsbehörden, juristische Amtspersonen und Lehrer richten.»

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