Zeugenschutz für Migrantinnen: Details zum UPR-Follow up

Empfehlung

  • Massnahmen, welche verhindern, dass Migrantinnen, die Opfer von häuslicher Gewalt oder Frauenhandel geworden sind, und die darüber den Behörden berichten, Gefahr laufen, wegen dieser Berichterstattung ausgeschafft zu werden.
    (= Empfehlung 57.17)

Von der NGO-Koalition geforderte Massnahmen

  • Transparenz schaffen: Bestandesaufnahme der bestehenden Praxis in allen Kantonen.
  • Nachdruck: Intervention bei säumigen Kantonen.

Stand der Dinge

Zwar sind im Kontext der Ratifizierung des Europaratsabkommens gegen Menschenhandel rechtliche Verbesserungen in der Pipeline; doch bis heute hat sich die Situation seit 2008 nicht deutlich verbessert.

Zwischenfazit im Juli 2011

Trotz gewisser Bemühungen ist die Empfehlung noch nicht umgesetzt.

12.07.2011