Zugang zu Wasser als Menschenrecht

«Der Zugang zu Wasser ist als Menschenrecht lokal und global anzuerkennen.» Dies fordern christliche Organisationen aus der Schweiz und Brasilien in einer gemeinsamen «Erklärung zum Wasser als Menschenrecht und als öffentliches Gut».

Wasser sei als öffentliches Gut zu behandeln. Der Staat müsse die Verpflichtung übernehmen, allen Bewohnern Zugang zu Trinkwasser zu sichern, steht in der Erklärung geschrieben. Für den Wasserverbrauch seien gesetzliche Prioritäten festzulegen. An erster Stelle stehe die Stillung des Durstes von Mensch und Tier und der Wasserbedarf für die Nahrungsproduktion. Die unterzeichnenden Organisationen verlangen, dass dem Recht auf Wasser mit einer von der UNO zu verabschiedenden Internationalen Wasserkonvention ein verbindlicher Rahmen gegeben wird.

Die Erklärung zum Wasser als Menschenrecht und als öffentliches Gut haben der Schweizerische Evangelische Kirchenbund, die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz, der Ökumenische Rat Christlicher Kirchen Brasiliens, die Katholische Bischofskonferenz Brasiliens unterzeichnet.

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03.08.2005