Enttäuschung bei 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005

Die 1000 Frauen, welche für den Friedensnobelpreis 2005 nominiert waren, sind leer ausgegangen. Die Initiantinnen gratulieren dem Preisträger Mohamed El-Baradei und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA für die Auszeichnung, sind jedoch zugleich etwas betrübt.

«Natürlich sind wir auch etwas enttäuscht, haben wir doch sehr gehofft, dass die 1000 Frauen für ihre unermüdliche und mutige Friedensarbeit gemeinsam geehrt würden.» Dies sagte die Initiantin und Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot-Mangold. Zugleich sei das Organisationskomitee aber auch stolz, dass es in weniger als drei Jahren, die grossartige Arbeit der Friedensfrauen sichtbar gemacht habe.

Am 14. Oktober 2005 wird in Zürich das Buch «1000 PeaceWomen Across the Globe» präsentiert und die gleichnamige Ausstellung eröffnet. Das Buch beinhaltet Porträts aller 1000 Friedensfrauen und Wissenschafter analysieren die Strategien, Methoden und Ergebnisse der weiblichen Friedensarbeit.  

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18.10.2005